Michael Schumacher, Foto: Uwe Beck
Beim Superbike-Medientest in Portimao konnte das Yamaha Motor Italia Team einen besonderen Gast begrüßen. Kein geringerer als der siebenfache Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher war eingeladen, um in seinen schneeweißen Lederkombi zu schlüpfen und die WSB YZF-R1 Maschinen von Noriyuki Haga und Troy Corser um den neuen Kurs in Portugal zu treiben. Die Superbikes sind für den Wahlschweizer keine Unbekannten, hat Schumacher doch in diesem Jahr mehrere Superbike-Rennen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft bestritten. Den Morgen nutze Schumacher, um auf Hagas Maschine die Strecke kennen zu lernen, bevor er am Mittag zum Vergleich auf der R1 von Troy Corser fuhr. Auch ohne Zeitnahme konnten die Anwesenden erkennen, dass Michael Schumacher sein Können aus der Formel 1 auch auf zwei Rädern umsetzen kann. Nicht nur der sichtbare Speed, sondern auch eine saubere Linienwahl auf der anspruchsvollen Strecke unterstreichen das fahrerische Talent des Rekordweltmeisters.

Auch das Yamaha Motor Italia Team war schwer beeindruckt von Schumacher, der seine Eindrücke vom Motorrad und der Strecke technisch versiert an die Mechaniker weitergeben konnte. Dass Schumacher perfekt italienisch spricht, vereinfachte die Kommunikation sicherlich. Mit kleineren Änderungen war er dann auch in der Lage, sein Vertrauen in das Motorrad zu steigern und sich in kleinen Schritten zu verbessern. Das gesamte Yamaha Motor Italia Team war am Ende des Tages begeistert, dass Michael Schumacher für sie gefahren war.
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