Nina Prinz

Doppeltes Pech hatte Yamaha Motor Deutschland Fahrer Jörg Teuchert beim dritten Lauf zur Superbike-IDM auf dem Nürburgring. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die knapp 15.000 Besucher auf dem Kurs in der Eifel verfolgen, wie der Franke im ersten Rennen dicht hinter Martin Bauer hing, der zu diesem Zeitpunkt in Führung lag. Doch in der sechsten Runde dann der Schock: Teuchert war verschwunden. In der NGK-Schickane zog Teuchert ein bisschen zu früh am Gas und wurde heftig vom Motorrad abgeworfen. Rennen zu Ende, bevor es eigentlich begonnen hatte. Besser machte es im ersten Umlauf seine Teamkollegin Nina Prinz, die nach gutem Start konstant schnelle Runde drehte und am Ende einen verdienten achten Platz auf ihrem Konto verbuchen konnte. Der dritte Yamaha-Fahrer im Bunde, Andrzej Pawelec, wurde nach guter Leistung 21.

Im zweiten Rennen sah es für Teuchert erneut nach einem guten Ergebnis aus. Zu Beginn musste er sich hinter Bauer, Daemen und Meklau einsortieren, konnte aber kurze Zeit später seine drei Kontrahenten überholen und sich an die Spitze des Feldes setzen. Doch auch diesmal hatte der Supersport-Weltmeister von 2000 kein Glück. In der zehnten Runde wurde seine YZF-R1 plötzlich langsam und Teuchert rollte mit technischem Defekt zurück in die Box. Nina Prinz schrammte im zweiten Rennen nur knapp an den Punkten vorbei und beendete den Lauf auf Platz 16. Andrzej Pawelec fuhr ein konstantes Rennen und wurde am Ende 19.

In der Meisterschaft verlor Teuchert nach diesem Wochenende an Boden und liegt mit 80 Punkten auf dem vierten Rang. Martin Bauer konnte sich mit seinen beiden Siegen und 150 Punkten weiter absetzen. Hinter ihm stehen Andreas Meklau (94) und Werner Daemen (90) auf den Plätzen zwei und drei. Nina Prinz liegt mit 15 Punkten auf dem 17. Rang.

 

Jörg Teuchert
"Mein Fehler. Ich habe das Gas ein bisschen zu weit aufgedreht und bin abgeflogen. Der Sturz war schon heftig, aber mir geht es soweit ziemlich gut. Ich konnte Martin ziemlich gut folgen und habe schon angefangen, mir meine Taktik zurecht zu legen. Das ich dann im zweiten Rennen noch ausgefallen bin, ist für die Meisterschaft alles andere als zuträglich, aber wir haben ja noch einige Rennen vor uns. Dieses Wochenende sollten wir schnellstmöglich abhacken, auch wenn es mich ärgert, dass ich einen Doppellnuller aus der Eifel mit nach Hause nehmen muss."
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