Jörg Teuchert

Auch beim zweiten Auftritt der IDM-Superbiker in der Motorsportarena Oschersleben vor knapp 20.000 Zuschauern musste sich Yamaha Motor Deutschland Fahrer Jörg Teuchert mit zweiten Plätzen begnügen. Der Franke konnte sich gegen den amtierenden Deutschen Meister Martin Bauer, der beide Rennen gewann, nicht durchsetzen.

Mit einem guten Start von Position drei konnte sich Teuchert im ersten Rennen noch vor der ersten Kurve in Führung setzen, musste diese aber kurze Zeit später wieder an den späteren Sieger Bauer abgeben. Bis zur 16. von 20 Runden fuhr Teuchert dicht hinter Bauer und es sah für die zahlreichen Besucher so aus, als ob er sich eine Attacke für die letzten Runden aufheben wollte. Doch vier Runden vor Schluss verlor Teuchert den Anschluss an Bauer und er überquerte am Ende mit 2,821 Sekunden Rückstand den Zielstrich. Teucherts Teamkollegin Nina Prinz fuhr ein kurzweiliges Rennen und kämpfte die meiste Zeit mit Timo Gieseler um Platz 15. Am Ende verpasste sie mit Platz 16 nur knapp die Punkteränge. Der dritte Yamaha Motor Deutschland Fahrer Andrzej Pawelec beendete das Rennen auf dem 22. Platz.

Das zweite Rennen am Nachmittag verlief für Teuchert ähnlich wie das Rennen am Vormittag. Teuchert übernahm vom Start weg die Führung und konnte diese in den ersten Kurven. Doch noch vor Ende der ersten Runde hatte sich Bauer wieder die Führung geschnappt und Teuchert blieb nichts anders übrig, als sich mit dem zweiten Platz zufrieden zu geben. Im zweiten Rennen betrug der Abstand zum Sieger Bauer 6,637 Sekunden. Nina Prinz fuhr im zweiten Rennen die meiste Zeit alleine um den Kurs, sicherte sich aber mit Platz 14 zwei Meisterschaftspunkte. Für Andrzej Pawelec war das Rennen in der 13. Runde vorzeitig zu Ende.

 

In der Meisterschaft führt Bauer nach vier von 16 Rennen mit 100 Punkten vor Teuchert mit 80 Punkten. Nina Prinz liegt mit 3 Punkten auf Platz 21.

 

Jörg Teuchert:
"Mein Hinterreifen war vier Runden vor Ende des ersten Rennens hinüber. Ich hatte dann keine Chance mehr, Martin zu attackieren. Wir wollten für das zweite Rennen eine andere Mischung testen, was aber nicht funktioniert hat. Martin war heute einfach nicht zu knacken und wir werden uns für das nächste Rennen am Nürburgring etwas ausdenken müssen."
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