Noriyuki Haga

Mit einem Sieg im ersten und dem zweiten Platz im zweiten Rennen beendete Noriyuki Haga (Yamaha Motor Italia WSB Team) ein erfolgreiches Wochenende beim Superbike-WM Lauf in Magny Cours. Sein Teamkollege Troy Corser, der aus der dritten Startreihe ins Rennen gehen musste, beendete die beiden Rennen auf den Plätzen sechs und drei. In der WM-Tabelle verbesserte sich Haga auf den zweiten Platz, dicht gefolgt von Tory Corser. Superbike-Weltmeister wurde am Wochenende der Australier Troy Bayliss.

Im ersten Rennen zeigte Haga seine ganze Stärke und nach dem Gewinn der Superpole am Samstag, ließ der Japaner auch am Sonntag erst einmal nichts anbrennen und fuhr einen souveränen Sieg nach Hause. Am Ende überquerte Haga mit mehr als sechs Sekunden Vorsprung auf Fonsi Nieto den Zielstrich, Bayliss wurde Dritter. Nach seinem Sturz in der Superpole ging Corser von Startplatz 12 ins Rennen, konnte sich aber durch das Feld kämpfen und wurde am Ende als Sechster gewertet.

Die meiste Zeit führte Haga auch im zweiten Rennen, doch in der vorletzten Runde setzte der frisch gekührte Weltmeister Bayliss zur finalen Attacke an und Haga konnte sich nicht wehren. Mit 0,909 Sekunden Rückstand fuhr Haga ins Ziel, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Troy Corser mit 2 Sekunden Rückstand.

Noriyuki Haga, Platz 1 und 2
"Die Wetterbedingungen waren das ganze Wochenende nicht wirklich gut, doch mein Team hat mir ein sehr gutes Motorrad zur Verfügung gestellt und wir waren immer konkurrenzfähig. Im ersten Rennen konnte ich einigermaßen bequem den Sieg nach Hause fahren. Vielen Dank an Yamaha und meinen Glückwunsch an Troy Bayliss für den Titelgewinn. Vielen Dank an mein ganzes Team für die harte Arbeit und Danke an meine Fans, für die tolle Unterstützung. In den letzten fünf Runden im zweiten Rennen konnte ich nicht mehr so gut beschleunigen, wie ich eigentlich wollte, doch der Zweikampf mit Bayliss um den Sieg war toll."

 

Troy Corser, Platz 6 und 3
"Ein Startplatz in der dritten Reihe ist nie gut für ein Rennen. Mein Start im zweiten Rennen war gut, doch ich musste ein bisschen mit Rolfo und Checa kämpfen. Als der Regen einsetzte sah ich, dass die Jungs vor mir langsamer wurden und ich wusste, dass dies meine Chance ist. Es war mir eigentlich ziemlich egal, ob mein Risiko zu hoch war, ich wollte einfach nur Gas geben. Die Rundenzeiten haben sich dann auf 1:40er Zeiten eingependelt und ich war mit meinem Motorrad am Limit."
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