Haga, Bayliss und Checa

Nach einem durchwachsenen Tag konnte sich Noriyuki Haga im zweiten Rennen zur Superbike-WM in Assen einen zweiten Platz sichern, nachdem der Yamaha Motor Italia Pilot im ersten Rennen gestürzt war.

Haga stürzte im ersten Lauf bereits in der zweiten Runde, nachdem er mit Ruben Xaus in der langsame "De Strubben Kurve" kollidiert war. Teamkollege Troy Corser fuhr während des gesamten Rennens in der Führungsgruppe und wurde erst gegen Ende auf den fünften Platz verdrängt. Mit 11 Sekunden Rückstand überquerte er nach 22 Runden den Zielstrich.

Das zweite Rennen des Tages fand unter wärmeren Bedingungen statt. Die Streckentemperatur lag bei 31 °C und Haga nutzte seine Chance, die Enttäuschung aus dem ersten Lauf wett zu machen. Er zog hinter dem späteren Sieger Troy Bayliss seine Bahnen und musste sich am Ende mit 0,082 Sekunden geschlagen geben. Corser hingegen kämpfte mit Problemen am Vorderrad und rutschte von einem Podiumsplatz auf die zehnte Position zurück.

Mit seinen beiden Siegen konnte Bayliss seine Führung in der WM ausbauen. Corser liegt nach Assen mit 89 Punkten auf Rang drei und Haga mit 67 Punkten auf Rang sechs.

 

Noriyuki Haga, Ausfall und Platz 2
"Als ich Ruben überholte, sind wir zusammengestoßen und dann gestürzt. Im zweiten Rennen habe ich dann die ganze Zeit ziemlich Druck gemacht und bin hinter Bayliss hergefahren. Er wollte wegziehen, doch ich konnte ihm folgen. Ich fuhr hinter ihm her und legte mir meine Strategie zurecht, wo ich ihn überholen konnte. Doch in den letzten Runden fuhr er eine andere Linie und beschleunigte sehr gut aus den Kurven heraus. Ich bin enttäuscht, wie es im ersten Rennen gelaufen ist, aber zufrieden mit dem zweiten, wenn auch nicht ganz zufrieden."

 

Troy Corser, Platz 5 und 10
"Gegen Ende des ersten Rennens bekam ich Gripprobleme auf der rechten Seite meines Hinterreifens. In den langen Rechtskurven und auf der Gegengeraden drehte der Reifen durch. Im zweiten Rennen hatte ich dann einige Probleme mit dem Vorderreifen und am Ende ging in den Linkskurven gar nichts mehr. Es war ein ziemlich hartes Rennen mit so vielen Fahrern um einen herum, aber so ist der Rennsport nun mal."

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