Broc Parkes

Mit einem fünften Platz beim letzten Supersport-Rennen in diesem Jahr beendete Broc Parkes seine Saison für das Yamaha World Supersport Team, nachdem der Australier die Hälfte des Rennens in der Spitzengruppe mitfahren konnte. Nach einem Sturz direkt vor ihm verlor Parkes wertvolle Zeit und damit den Anschluss an die Spitze. Mit nachlassendem Hinterreifen war er nicht mehr in der Lage, die Lücke nach vorne zu schließen. In der Abschlusstabelle steht Parkes mit 150 Punkten und einem Sieg auf seinem Konto auf dem vierten Platz.

Teamkollege Fabien Foret fand im Rennen keinen guten Rhythmus, verbesserte sich aber vom 16. Startplatz auf die zehnte Position. Der Franzose, der vier Rennen wegen seiner Verletzung pausieren musste, war mit dem Rennverlauf nicht zufrieden und belegt in der WM-Wertung mit einem Sieg und 111 Punkten den sechsten Gesamtrang.

Broc Parkes, Platz 5
"Ich wollte das letzte Rennen für Yamaha gewinnen und gab wirklich alles. Durch den Sturz von Veneman bin ich aufgehalten worden und wurde von der Spitzengruppe getrennt. Dann war es eigentlich vorbei und ich konnte nur noch meine Position halten. In den letzten Runden musste ich meinen fünften Platz noch gegen Nannelli verteidigen. Ich habe mein Bestes gegeben."

 

Fabien Foret, Platz 10
"Die Strecke war eine große Herausforderung über das gesamte Rennen und nach den Zeiten im Training habe ich kein gutes Ergebnis erwartet. Ich wollte fahren und ein gutes Gefühl für das Motorrad finden, was aber nicht so einfach war. Mit dem Set-Up war ich überhaupt nicht zufrieden. Ich bin froh, dass diese Saison nun vorbei ist und ich mich auf 2009 konzentrieren kann."

 

Wilco Zeelenberg, Team Manager, Yamaha World Supersport Team
"Ein sehr enttäuschendes Rennen für uns. Der Hinterreifen hat dramatisch nachgelassen und Broc konnte einfach nicht mehr mit den Führenden mithalten. Das gleiche Problem hatte auch Fabien, der Hinterreifen ist speziell für unser Motorrad alles andere als gut. Das Zeittraining lief noch zufriedenstellend, aber im Rennen war nach acht oder neun Runden Feierabend. Der Reifen war total am Ende, so schlimm war es in diesem Jahr noch nie."
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