Fabien Foret

Fabien Foret und Broc Parkes vom Yamaha World Supersport Team sind heute beim WM-Lauf in Assen nur knapp an den Podiumsplätzen vorbei gefahren. Nach einem hochdramatischen und packenden Rennen über 21 Runden überquerte Foret am Ende als Vierter den Zielstrich, nur 0,201 Sekunden vom Sieg entfernt. Teamkollege Parkes folgte ihm auf Rang fünf liegend.

Foret erwischte keinen guten Start und fand sich in der ersten Runde auf dem 13 Platz wieder. Er kämpfte sich tapfer durch das Feld, um am Ende die Früchte seiner Arbeit zu ernten. Broc Parkes, als Polesetter ins Rennen gestartet, hatte nach seinem Sturz am Freitag noch starke Schmerzen in seiner Hand, die im Laufe des Rennens schlimmer wurden. Am Ende kam er auf Platz fünf liegend mit 0,283 Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel.

In der WM-Wertung liegt Parkes mit 49 Punkten auf dem dritten Rang. Fabien Foret folgt ihm mit 46 Punkten. Führender in der Supersport-WM ist Joan Lascorz nach seinem dritten Platz in Assen mit 70 Punkten.

 

Fabien Foret, Platz 4
"Ich hatte wieder einen schlechten Start. Mein Fehler, aber ich weiß nicht warum. Ich musste ziemlich am Gasgriff drehen, was mich am Ende meine Reifen gekostet hat. Ich denke nicht, dass ich ein perfektes Set-Up hatte und die richtige Reifenwahl getroffen habe. Es wäre mit den anderen vielleicht besser gelaufen, doch hinterher ist man ja immer schlauer. Der vierte Platz ist nicht schlecht und die WM dauert noch lange. Es wird auf den kommenden Strecken sicherlich besser. Das heutige Ergebnis ist kein großes Drama, aber ich hatte mir mehr erwartet."

 

Broc Parkes, Platz 5
"Es war ein ziemliches Chaos auf der Strecke, denn jeder wollte seinen Vordermann überholen. Meine Hand schmerzte so ab der zehnten Runde immer heftiger und auch meine Reifen ließen nach, wodurch ich nicht mehr so fahren konnte, wie ich wollte. Auch mit Schmerzmitteln konnte ich meine Hand nicht so nutzen, wie ich es gewohnt bin. Am schlimmsten war es beim Bremsen. Es war aber ein gutes Rennen, doch wir wollen immer auf dem Podium stehen. Am Ende war ich etwas verwirrt und dachte, dass wir noch ein paar Runden fahren müssen, denn bei den vielen Boxentafeln habe ich leicht den Überblick verloren."
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