Fabien Foret

Für die beiden Yamaha-Fahrer Fabien Foret und Broc Parkes endete ein packendes Supersport-Rennen in Phillip Island mit einem guten vierten Platz und einem Ausfall bereits in der zweiten Runde.

Foret erwischte einen schlechten Start und wurde in der ersten Runde bis auf den sechsten Platz zurückgereicht. Am Ende überquerte der Franzose die Ziellinie in einer Gruppe aus sechs Fahrern mit 0,78 Sekunden Rückstand als starker Vierter, obwohl er kurzzeitig das Rennen angeführt hatte.

Für Broc Parkes sah es zu Beginn des Rennens, nach seinem Sieg in Katar vor einer Woche, erneut nach einem Podiumsplatz aus. Doch die Träume des Australiers wurden bereits in der zweiten Runde zerstört, als er Eingans der MG-Kurve in Führung liegend über das Vorderrad stürzte und das Rennen beenden musste. Parkes versuchte seine Maschine wieder in Gang zu bringen und einige Punkte einzufahren, musste aber kurze Zeit später, nach einem Check in der Box, einsehen, dass eine Weiterfahrt nicht möglich ist.

Das Rennen gewann Andrew Pitt vor Brookes und Harms. In der WM-Wertung liegt Parkes nach zwei Rennen mit 25 Punkten auf dem vierten Platz. Teamkollege Fabien Foret mit 13 Punkten auf Rang acht.

Fabien Foret (Platz 4, Yamaha World Supersport Team)
"Ich war schon ziemlich froh, dass ich mich wieder an die Spitze ranfahren konnte, obwohl ich nicht so viel Grip im Rennen hatte. Mein Plan war, ihnen zu folgen und in der letzten Runde anzugreifen. Ich hoffte, dass ich den Windschatten und die Kraft meiner R6 nutzen konnte um in Führung zu gehen. Doch als ich McCoy von hinten ankommen sah, wusste ich, dass ich keine Zeit hatte um bis zur letzten Runde zu warten. Also gab ich Gas und ging in Führung. Es war ein harter Kampf in der letzten Runde, doch ich wollte vor allem Punkte aus dem Rennen mitnehmen. 13 Punkte sind zwar nicht das, was ich erwartet hatte, aber immer noch besser als zwei Nuller in Folge. Die Weltmeisterschaft ist noch völlig offen und die Saison dauert ja noch ein paar Rennen."

 

Broc Parkes, Ausfall (Ausfall, Yamaha World Supersport Team)
"Ich lag in Führung und war mir ziemlich sicher, dass ich das Rennen nach Hause fahren konnte. Das Rennen war in der ersten Runde nicht so schnell, also entschied ich mich nach vorne zu fahren. Das Einbiegen in die MG-Kurve in der zweiten Runde fühlte sich ganz normal an, doch dann rutschte mir das Vorderrad einfach weg. Vielleicht war der Reifen auf der rechten Seite noch nicht warm genug. Ich wollte nach meinem Sturz eigentlich weiterfahren, doch der Lenker war zu verbogen, also musste ich mit ansehen, wie das Rennen ohne mich weiterlief."

 

Wilco Zeelenberg (Team Manager, Yamaha World Supersport Team)
"Es sah nach einem guten Rennen für Broc aus, denn er war bereits im Warm-Up richtig schnell. Wir haben uns noch über einige Sachen unterhalten und wir wussten, dass unsere Fahrer ganze vorne mitfahren könnten. Vielleicht war die Führung für Broc etwas zu früh. Aber so ist das nun mal im Renngeschäft. Die Starts von Fabien sind immer eine leichte Zitterpartie, was aber für ihn selbst kein großes Problem ist. Er findet ziemlich schnell seinen Rhythmus und holt die verlorene Zeit wieder auf. Am Ende musste er dann richtig am Gasgriff ziehen, auch wenn es leider schon etwas zu spät war. Die Spitzenposition in Phillip Island zu verteidigen ist für jeden Fahrer schwierig, denn hier haben die Verfolger einen deutlichen Vorteil, wenn sie im Windschatten fahren können. Unser Paket ist aber sehr gut und wenn alles richtig läuft, sind wir definitiv ganz vorne dabei."

 

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